21-05-2011
400er Brevet 2011
Nur eine Woche nach dem 300er Brevet steht schon die nächste Herausforderung an.
Für mich ist es eine, denn ich war in der Woche drei Tage lang mit Fieber im Bett.
Da ich aber den nächsten Termin nicht wahrnehmen kann, und ich meine Ambitionen auf den Randonneur 5000 nicht über Board werfen möchte, muß es eben dieser Termin sein.

Da Gerold es vorgezogen hat in Unterwössen den 400er zu absolvieren, und Andreas leider krank geworden ist, mache ich mich Freitag am frühen Abend mit Markus auf den Weg nach Linz.
Gegessen wird wie üblich in der Pizzeria in Haid, und genächtigt - aber nur mangels alternativen weil ausgebucht - wieder einmal bei der gebackenen Forelle im Gasthof zur Post in Haid.

Die Nacht so gut es geht überstanden, wird das Frühstück so schnell als möglich hinuntergeschlungen, da unser vermieter - anders als in den Jahren zuvor - erst um sechs das Frühstück serviert.

Flott die Anmeldung erledigt, und schon zum Start aufgestellt.
Ferdinand will die schnelleren heute um eine Minute früher starten lassen, und da ich heute der 'erfahrenste' Randonneur bin, wird mir die Ehre zu teil die erste Gruppe bis zur ersten Ampel zu guiden.

Ausser Jakob Zurl ist von den üblichen Verdächtigen heute keiner am Start. Deshalb fahren wir auch etwas gemütlicher (mit 40) weg. Aber schon nach ein paar Metern ist außer Jakob und Günther keiner mehr dabei.
Also fahren wir halt zu dritt.
Der Wetterbericht für heute verheißt Gewitter für den Nachmittag - also heißt es so schnell als möglich die Strecke zu absolvieren.


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Bis zur zweiten Kontrolle fahren wir auf den flachen bis leicht hügeligem Terrain ein gutes Tempo.
Als die Hügeln immer mehr in den Himmel wachsen erteile ich meinen Mitfahrern absulotion und sage Ihnen das sie auf den folgenden Hügeln nicht auf mich warten sollen - die zwei jungen Herren sind doch viel schneller als ich, und außerdem spüre ich doch das die drei Tage in denen ich krank war mir einiges an Kraft geraubt haben.

Doch die beiden Burschen wollen sich nicht an die abmachung halten und warten immer wieder.
Da ich zu dem Zeitpunkt aber gerne mein eigenes Tempo gefahren währe, treffe ich die Entscheidung für die beiden und biege bei km 185 in eine tankstelle ab, labe mich mit Cola und einem Speck-Kornspitz.
Just als ich wieder aufsteige, kommen die anderen sieben der ersten weggefahrenen Gruppe.
Da hänge ich mich natürlich an, und es geht weiter in gemütlichem tempo zum Mondseeberg.

Als wir dort ankommen, fahren Jakob und Günther gerade ab.
Wir verbringen dort aber mehr Zeit als mir lieb ist, und fahren zu sechst weiter.

Wir komme auch zu sechst an der Labe an. Auch dort wieder, wird ausgiebig gerastet.
Weiter fahren wir nur noch zu fünft, und Josef der auch in der Gruppe ist kann dann bald das Tempo nicht mehr halten und wir fahren die letzten 160km zu viert in flottem Tempo weiter.
Kurz vor Bad Ischl dann noch das befürchtete Gewitter. Der spuck ist aber nach 10 Minuten wieder vorbei.
Um punkt 21:00 Uhr erreichen wir nach 14:00 Stunden Fahrzeit noch in der dämmerung das Ziel.
Jakob und Günther waren eine halbe Stunde schneller als wir.

Jetzt gibt es zwei Wochen zum Ausrasten ehe am 11.06 der 600er am Programm steht.
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