02-05-2009
300er Brevet 2009
Da der Start zum 300er Brevet schon um 07:00 Uhr früh erfolgt, reisen Andreas, Markus und ich bereits am vorabend an.
Wir übernachten im Gasthof Post in Ansfelden. TIPP: Dort unbedingt einmal die 'panierte Forelle' probieren... ;-)

Zum Abendessen treffen wir uns in der Pizzeria mit den übrigen Randoneuren des RC-Sereno.

Nach einer kurzen Nacht wache ich mit verstopfter Nase und leichtem Druck auf den Bronchien auf. Schnell das Frühstücksbuffet leergegessen und ab geht es zum Start, der fünf Minuten nach sieben erfolgt.

Wie gewohnt geht es nach der ersten Ampel gleich zur Sache. Die Herrschaften um Stindl, Heinze & co beginnen mit Ihrem Ausscheidungsrennen, und bald ist nur noch eine kleine siebener Gruppe übrig.

Die feucht-kalten Temperaturen an diesem Morgen machen meinen Bronchien weiter zu schaffen, und so lasse ich die erste Gruppe nach einer Stunde und 37 zurükgelegten km ziehen und versuche mein eigenes Tempo zu finden.

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Nach der ersten Kontrolle in Maria Neustift beschliesse ich es gemütlicher anzugehen zu lassen und auf die zweite Gruppe zu warten. Bei km 95 ist es soweit und wir fahren gemeinsam in den ersten Berg hinein. Als einer der ersten oben angekommen, spricht mich Gerhard vom Rc Wettmannstätten an ob wir nicht gemeinsam die Flucht nach vorne antreten wollen, da ihm die Gruppe, vor allem im flachen, zu langsam ist.
Eigentlich kämpfe ich noch immer mit den Bronchien und der ständig rinnenden Nase, doch ich habe noch immer mein Ziel - unter 10 Stunden Fahrzeit zu bleiben - nicht aufgegeben, und so setzen wir uns nach vorne ab.
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Bei der Kontrolle am Traunsee erfahren wir das nur noch 4 Mann vor uns sind - das allerdings mit beträchtlichem vorsprung von über einer halben Stunde. Da fehlen aber zwei Mitstreiter, die - wie sich im Ziel herausstellen wird - unterwegs aufgegeben haben.

Also schnell die Flaschen gefüllt und weiter den Traunsee entlang.
Leider bleiben meine Atemprobleme aufrecht, so dass ich kämpfen muss um dran zu bleiben. Ausserdem habe ich aus mir unerfindlichen Gründen dieses Jahr ein gröberes Kraft Problem. Ich komme einfach keinen Berg hinauf. Meine Beine fühlen sich, so bald es bergauf geht wie Pudding an, und ich reisse auf jedem noch so kleinem Hügel ab.

Nach Rücksprache mit Gerhard setzt sich dieser zu beginn der Weissenbach Bundesstrasse B153, nach vorne ab - es hat einfach keinen Sinn auf mich zu warten. Ich fahre was geht, und sterbe auf jedem noch so kleinem Schupfer.

Dennoch geht es in der Ebene ertaunlich gut und ich hole Gerhard bei der vierten Kontrolle wieder ein. Hier einmal ein großes Dankeschön an die Familie Hermanutz, die sich hier jedes mal mit einem Essenstand und guten Worten um uns Randonneure kümmert. Und besonders den immer wieder ausgezeichnete Kuchen von Gabi möchte ich auch nicht unerwähnt lassen. -> Danke!

Weiter geht es gemeinsam. Der Wind kommt von hinten und so fahren wir mit 35 er Schnitt dem Ziel entgegen. An einem Hügel etwa 30km vor Ziel reisse ich ab und schaffe den anschluss nicht mehr.
Da es knapp wird mit der Zeit, mobilisiere ich auf den letzten flachen km noch einmal alles, und hole Gerhard einen km vor Ziel wieder ein. Gemeinsam fahren wir nach 09:48 Stunden nach ~302km mit 2210Hm und einem Schnitt von 31,5km/h ins Ziel.
Fazit:
Zielzeit erreicht, somit muss ich zufrieden sein.
Wenn ich meine Performance auf Bergen nicht verbessern kann, sehe ich allerdings schwarz was mein Jahresziel in Grieskirchen betrifft...


300er Brevet Österreich 2009 auf einer größeren Karte anzeigen

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